Alternativen – Die Anatomie eines Konflikts

Jedes (Betriebs-) System hat seine Vor- und Nachteile. Man muss halt die Stärken eines (Betriebs-) System nutzten (können). Versuchs mal mit einer Dualboot Möglichkeit. Das ist nicht der Punkt. Napster war ja nicht zuletzt deswegen so beliebt, weil das Protokoll offen war und es die Clients für die unterschiedlichsten Plattformen notfalls als Open Source und/oder Freeware gab. Gnutella ist das auch, es gibt Java-Clients, die auf den meisten Plattformen laufen, und die darüber zu findende File-Auswahl ist schon ganz ordentlich. Leider fehlen (teils auch systembedingt) einige nette Napster-Features – dennoch bekommt man dort schon ziemlich viel. Ein Systemwechsel (auch als Dualboot, das habe ich für Ausnahmefälle ohnehin, nutze das Sekundärsystem aber höchstens alle paar Wochen mal ganz kurz zwischendurch) nur zum MP3-Tauschen kommt bei mir sicher nicht in Frage, nicht nur weil das Drumherum eingespielt ist (Abspielen, Archivieren, CDDAE und Encoding, Decodieren und Brennen, CD-Cover scannen und drucken, etc.), sondern auch weil man ja während dem Saugen sich auch gelegentlich mal mit seinen Standardanwendungen beschäftigt… Außerdem gibt es genügend andere Alternativen, die einfacher und bequemer sind. Und plattformunabhängig? Als hinlänglich für alternative Plattformen (d.d. über Windows und Linux hinaus) verfügbar sehe ich eigentlich in erster Linie nur Gnutella, und da kann von einfacher und bequemer nicht wirklich die Rede sein.

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medizinische indikation? – Gentests an Embryonen

Keine Ahnung, wie das heutzutage gehandhabt wird, aber ich nehme einfach mal an, dass es so etwas wie eine medizinische Indikation gibt- nach einem (wie auch immer strittigen) Katalog? nach dem Motto: trisomie21-drin, ms-nicht drin? wird sich sicherlich auch wandeln, die Definition einer Behinderung! hängt doch nur von den Diagnosemöglichkeiten ab. und wer will es Eltern verdenken, wenn sie nur den “besten” Nachwuchs wollen? mit verboten erreicht man da wahrscheinlich nur eine Zweiklassengesellschaft: wer es sich leisten kann, fliegt ins Ausland wo die PID angewandt wird (so wie es heute doch auch den Abtreibungs- und Befruchtungstourismus gibt). die anderen “müssen halt nehmen was kommt”, um es mal so drastisch auszudrücken. also werden die Kinder vermögender Eltern wahrscheinlich signifikant besser gestellt werden, wenn es so etwas wie genetische auslese geben wird (gesünder, weniger anfällig für alles Mögliche, meinetwegen auch noch sportlicher und intelligenter oder was sonst noch aus den Genen rauslesbar ist/sein wird…) der druck auf die Politik wird zunehmen, allen diese Option zu eröffnen und die Krankenkassen könnten versucht sein, auf diese weise entstandenen Nachwuchs mit Beitragsrabatten zu subventionieren (geringere Risiken usw.) wer will kontrollieren, ob eine Frau schon vor ihrer Urlaubsreise nach Honkong schwanger war? und schon hat sich die ethische Debatte in eine Verteilungsdebatte entwickelt!

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