Alternativen – Die Anatomie eines Konflikts

Jedes (Betriebs-) System hat seine Vor- und Nachteile. Man muss halt die Stärken eines (Betriebs-) System nutzten (können). Versuchs mal mit einer Dualboot Möglichkeit. Das ist nicht der Punkt. Napster war ja nicht zuletzt deswegen so beliebt, weil das Protokoll offen war und es die Clients für die unterschiedlichsten Plattformen notfalls als Open Source und/oder Freeware gab. Gnutella ist das auch, es gibt Java-Clients, die auf den meisten Plattformen laufen, und die darüber zu findende File-Auswahl ist schon ganz ordentlich. Leider fehlen (teils auch systembedingt) einige nette Napster-Features – dennoch bekommt man dort schon ziemlich viel. Ein Systemwechsel (auch als Dualboot, das habe ich für Ausnahmefälle ohnehin, nutze das Sekundärsystem aber höchstens alle paar Wochen mal ganz kurz zwischendurch) nur zum MP3-Tauschen kommt bei mir sicher nicht in Frage, nicht nur weil das Drumherum eingespielt ist (Abspielen, Archivieren, CDDAE und Encoding, Decodieren und Brennen, CD-Cover scannen und drucken, etc.), sondern auch weil man ja während dem Saugen sich auch gelegentlich mal mit seinen Standardanwendungen beschäftigt… Außerdem gibt es genügend andere Alternativen, die einfacher und bequemer sind. Und plattformunabhängig? Als hinlänglich für alternative Plattformen (d.d. über Windows und Linux hinaus) verfügbar sehe ich eigentlich in erster Linie nur Gnutella, und da kann von einfacher und bequemer nicht wirklich die Rede sein.

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